Good Morning Vietnam!

Die ersten Tage in Vietnam waren tatsächlich etwas hektisch. Zwischen Ankunft, dem knüpfen neuer Bekanntschaften und dem ein oder anderen Bier war nur wenig Zeit, um zu entspannen. Aber hey! Ich bin ja noch jung und hab noch gaaaaanz viel Zeit!

Meine Anreise verlief relativ reibungslos. Ich bin von Hamburg über Moskau nach Hanoi geflogen, wobei wir eine Verspätung von ca. 1,5 Stunden ab Moskau hatten. Mein Aufenthalt in Moskau wurde somit von 3,5 Stunden auf 5 Stunden erweitert. Die „gewonnene“ Zeit kann man sich am Moskauer Flughafen nur schwer mit etwas schönem überbrücken, da einem nur teure Restaurants mit nicht wirklich lecker aussehenden Menüs oder die beliebten Sitzbänke bleiben. Aber es gibt ja bekanntermaßen für jedes Problem eine Lösung. In meinem Fall hießen sie: Burger King & Bier 😛

Bis zu meiner Ankunft in Hanoi war ich relativ nervös. Es kamen mir Gedanken wie „Was zur Hölle hast du dir dabei gedacht, alleine zu reisen?“ oder „Wo geht eigentlich der nächste Flieger nach Hamburg?“. In dem Moment, an dem ich jedoch die Eingangshalle betreten hatte, schien alles vergessen. Ich dachte mir „Wow! Du bist jetzt in Vietnam! Lass’ krachen“. Ich ging also los und suchte mir einen Gefährten für eine gemeinsame Taxifahrt in Richtung Altstadt. Nach ca. 1 Stunde und um 10€ ärmer (ja, ich wurde direkt über den Tisch gezogen 😉 ), erreichte ich das Hostel [http://www.nexyhostels.com]. Ich wurde direkt freundlich empfangen und das Einchecken verlief reibungslos. Ich bekam meinen Zimmerschlüssel, den Schlüssel zu meinem Schließfach und ein sauberes Handtuch. Das Hostel und seine Angestellten machten direkt einen super Eindruck! Sie hatten stets ein Lächeln im Gesicht, waren zuvorkommend, hilfsbereit und sprachen relativ gutes Englisch. Letzteres kann in Vietnam wohl nicht immer vorausgesetzt werden…

Nachdem ich meine sieben Sachen verstaut, und mir eine kurze Katzenwäsche gegönnt hatte, ging ich auf Nahrungssuche. Die Wirkung der Cheeseburger ließ langsam nach… Also ab an die Rezeption, eine Empfehlung einholen und dann Essen!

Den ersten Morgen habe ich in Hanoi mit einer neuen Bekanntschaft, Harald, des Vortages gestartet. Zum „Frühstück“ gab’ es erst einmal einen grünen Tee an der Straße und gezwungenermaßen ein paar Schlücke selbstgebrannten Reiswein, den mir ein älterer Verkäufer an der Straße mehr oder weniger eingeflößt hat. Gerade, als ich ein schönes Foto von der Situation schießen wollte, stellte ich fest, dass mein Objektiv durch den Sturz bei meiner Ankunft wohl mehr gelitten hatte, als ich dachte. Kleiner Dämpfer, aber stay positive! Nachdem ich meinen Schock verdaut hatte, trafen wir uns mit Haralds Tour-Guide (w), die uns in ein wunderbares Restaurant geführt hat, um Enten-Nudel-Suppe [Bún măng vịt] zu essen. Dazu gab’ es einen unfassbar leckeren Dink [„che long nhan nuoc dua“], der aus eingelegten, entkernten und mit Lotusblüten gefüllten Lychees und Kokosmilch bestand. Der absolute Wahnsinn!

Nachdem wir uns also gestärkt hatten, fuhr Harald in ein Dorf, um sich die Keramikfertigung dort anzuschauen. Seinen Erzählungen nach war wohl genau so spannend wie es klingt 😉

Ich dagegen unternahm eine Motorrad Tour durch Hanoi. Wir fuhren durch den verrückten Verkehr und ich hab mich tatsächlich einige Male dabei erwischt, dass ich mitgebremst hab 😛

Das war’s erst mal aus Hanoi 😉 Falls Euch meine Story gefallen hat, lasst es mich gern in den Kommentaren wissen! Falls Ihr noch Verbesserungsvorschläge habt: Immer her damit!

Bis dahin: Cheers

O.

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12 Comments

  1. Hey Oli, da kriegt man direkt Lust auf Vietnam und vor allem auf das Essen! Genieß dein Abenteuer und immer her mit den stories!
    Liebe Grüße aus der Heimat, Lydia🌧

  2. Hey Brüderchen! Coole Story, finde es megacool so an deiner Reise teilhaben zu können. Von meiner Bekannten Schwäche für Essen und Trinken mal ganz abgesehen 😜
    Bin gespannt auf den nächsten Blog!

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